Maria – ein Roadmovie mit unserer rumaenischen Pflegerin
Ein roadmovie zwischen Vorarlberg und Temeswar über eine lange Reise, die Nacht, die Liebe und über den Tod. So persönlich wie die Begleitung der eigenen Mutter bis zum Ende. Ein Stück mit Tanz, Schauspiel, Musik über Pflege, Migration, Hingabe und Tod.
Eine Geschichte nah und persönlich erzählt.
Drei Jahre lang arbeitete Maria A. aus Timisoara / Rumänien in Vorarlberg, fuhr 20 Stunden in einem Kleinbus von einem Provinzdorf nach Feldkirch, alle vier Wochen hin und retour.
Sie kümmerte sich intensiv um die zentrale Person in einer fremden Familie, dann wieder einen Monat lang um ihre eigene Familie.
Ein Frauenleben zwischen Hingabe und Ausbeutung, zwischen Anpassung und extremem Druck wird erforscht. Der Blickwinkel ist immer der liebevolle Umgang und der professionelle Einsatz für andere Menschen. Wo bleibt eine Maria persönlich, was bleibt ihr, wohin verschwindet sie vor lauter Pflege, Aufopferung, Zuwendung. Es interessiert sowohl der ganz nahe Blick auf eine bestimmte Person als auch der größere Zusammenhang von europäischen ökonomischen Ungleichheiten, die vor allem Frauen betreffen.
Die Geschichte einer besonderen Form von Migration, Gastarbeit und Arbeitsverhältnissen.
Weitere Infos unter www.walktanztheater.com




